Coaching für helfende Berufe · Prävention · BGM

Wenn Teams nicht
mehr miteinander
reden.

Ich begleite Teams in helfenden Berufen zurück in eine funktionierende Zusammenarbeit.

Systemisch. Präventiv. Mit dem Blick eines Change Managers und dem Fokus eines Gesundheitsmanagers.

Collage zweier fragmentierter Gesichter – Metapher für unterbrochene Kommunikation im Team
Leitgedanke
»Nur im guten Kontakt
untereinander kann sich
ein Team wirklich entfalten.«

Teams, die täglich
für andere da sind.

In helfenden Berufen gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die eigenen Bedürfnisse kommen zuletzt. Wer täglich Fürsorge leistet – für Patienten, Klienten, Kinder, Bewohner – hat oft verlernt, auch sich selbst und dem eigenen Team gegenüber fürsorglich zu sein. Das ist kein persönliches Versagen. Es ist ein Strukturproblem.

Gesundheitswesen
Ärzte, Pflegeteams, medizinische Fachangestellte, Praxisleitungen, MVZ-Teams
Sozialwesen
Sozialpädagogik, betreutes Wohnen, gemeinnützige Organisationen
Wenn Sie sich fragen:
»Wer kümmert sich eigentlich um unser Team?« – dann sind Sie hier richtig.

systemisch.
gruppendynamisch. prozessorientiert.

Ich arbeite vor allem mit Organisationen, in denen Menschen täglich Fürsorge leisten: im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen und in der Pädagogik. Dort liegen die eigentlichen Spannungen oft unter der Oberfläche.

Ich verbinde den Blick auf die Einzelnen, ihre Beziehungen und die Strukturen, in denen sie arbeiten. Nachhaltige Veränderung entsteht im Team, nicht über das Team hinweg.

Systemischer Coach & Change Manager
Promotion in Medienkulturwissenschaften
Betrieblicher Gesundheitsmanager (IHK-Zertifikat)
Mental Health First Aider (MHFA)
Spezialist für Team-Coaching & Konfliktmoderation
Systemisch
Ich schaue auf Muster und Dynamiken – nicht auf Einzelpersonen als Problem.
Präventiv
Eingreifen, bevor Spannungen eskalieren und Fehlzeiten zu Kündigungen werden.
Prozessorientiert
Kein Patentrezept. Ich begleite Entwicklung – mit klarem Rahmen und flexiblem Inhalt.
Selbstwirksam
Mein Ziel ist Eigenverantwortung im Team – keine dauerhafte Abhängigkeit vom Coach.
Johannes Hirsch – systemischer Coach
»Die meisten Probleme in Teams liegen nicht auf der Sachebene. Aber dort wird meistens zuerst gesucht.« Johannes Hirsch

Für jede Situation
das passende Format.

Ob akuter Konflikt, schleichende Erschöpfung oder der Wunsch, Prävention systematisch zu verankern – die vier Formate decken unterschiedliche Ausgangssituationen ab und lassen sich kombinieren.

01
Einstieg
Diagnostik & Klarheit

Sie spüren, dass etwas nicht stimmt – aber können es noch nicht benennen. Dieses Format schafft Klarheit: Wo stehen wir wirklich? Was belastet das Team tatsächlich?

  • Strukturierte IST/SOLL-Analyse im Team
  • Auswertungsgespräch & schriftliche Handlungsempfehlungen
  • Basis für alle weiteren Maßnahmen
  • Format: 1–2 Sitzungen
ab 1.800 € pauschal
Anfragen →
02
Akutformat
Wieder ins Gespräch kommen

Die Kommunikation ist abgebrochen. Gespräche verlaufen emotional oder gar nicht mehr. Dieses Format schafft einen geschützten Rahmen, in dem alle gehört werden – ohne Unterbrechung, ohne Eskalation.

  • Strukturierte Konfliktmoderation
  • Alle kommen zu Wort – ungestört
  • Erste verbindliche Vereinbarungen
  • Format: 1–2 Halbtages-Sitzungen
ab 1.900 € pauschal
Anfragen →
04
Prävention
Mental Health First

Psychische Gesundheit als Organisationsthema etablieren – bevor es brennt. Als kompakter Impulsvortrag oder interaktiver Workshop für Führungskräfte und Teams.

  • Stressdynamiken erkennen & einordnen
  • Innere Antreiber & Warnsignale verstehen
  • Konkrete Selbstfürsorge-Strategien mitnehmen
  • Format: Vortrag oder Halb-/Ganztag
ab 900 € · Individualangebot auf Anfrage
Anfragen →

Vorher. Nachher.
Der Unterschied.

Die Veränderung beginnt nicht mit großen Interventionen – sondern damit, dass endlich jemand genau hinschaut. Was alle schon lange spüren, wird sichtbarer.

Gemeinsam entstehen ein klares Bild Ihrer Dynamiken und konkrete nächste Schritte.

Ziel ist eine Zusammenarbeit, die wieder trägt – auch unter Belastung.

Vorher
Das Team redet nicht mehr miteinander – oder nur noch über Sachthemen.
Nachher
Es gibt eine gemeinsame Sprache für Belastung und klare Vereinbarungen für den Alltag.
Vorher
Fehlzeiten steigen. Niemand weiß warum – oder traut sich, es anzusprechen.
Nachher
Stressmomente werden früh erkannt und im Team aufgefangen, bevor sie eskalieren.
Vorher
Neue Strukturen und SOPs werden eingeführt – aber still sabotiert.
Nachher
Veränderungen entstehen im Team – und werden deshalb auch getragen.

Zwei Teams.
Eine Dynamik.

Gesundheitswesen · Allgemeinärztliche Praxis

Eine allgemeinärztliche Praxis mit 10 Mitarbeitenden. Hohe Arbeitsbelastung, wachsende Fehlzeiten, ein Teamklima das kippt. Die Praxismanagerin hatte bereits Strukturen eingeführt – Dienstpläne, SOPs, Ablagesysteme. Vernünftig, sinnvoll, rational unbestreitbar. Und trotzdem: nichts zog wirklich mit.

Die Diagnostik zeigte: Das Problem lag nicht auf der Sachebene. Der eigentliche Schmerz saß tiefer – fehlender Informationsfluss, das Gefühl mit Ideen nicht gehört zu werden, ein Zusammenhalt weit unter dem, was sich alle wünschten. Im ersten gemeinsamen Coaching sprachen einige Mitarbeitende zum ersten Mal seit Monaten offen aus, was sie belastete. Das war der Wendepunkt.

Ausgangslage
Steigende Fehlzeiten, blockierte Kommunikation, Widerstand gegen Neuerungen
Vorgehen
Diagnostik, Konfliktmoderation, Steuerkreis, 6 Monate Team-Coaching
Ergebnis
Gemeinsame Sprache für Stress, neue Routinen, Veränderungen die das Team selbst trägt
Sozialwesen · Einrichtung der Jugendhilfe

Ein Stationsteam einer sozialpädagogischen Einrichtung. Die Mitarbeitenden begleiteten täglich Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen – mit hohem emotionalem Einsatz und wenig Raum für die eigene Verarbeitung. Nach außen funktionierte das Team. Nach innen hatten sich Erschöpfung und stille Ressentiments aufgebaut, die niemand aussprach – aus Rücksicht, aus Gewohnheit, aus Angst, als schwach zu gelten.

Im Coaching wurde schnell klar: Die Fürsorge für andere war zur Überlebensstrategie geworden – und hatte die Selbstwahrnehmung verdrängt. Der erste Schritt war kein Workshop-Programm, sondern ein geschützter Raum, in dem das Team erstmals über die eigene Belastung sprechen durfte. Daraus entstanden Routinen, die bis heute halten.

Ausgangslage
Stille Erschöpfung, fehlende Selbstfürsorge-Kultur, Kommunikation nur über Sachthemen
Vorgehen
Geschützter Gesprächsraum, Team-Supervision, Routinen für Selbstwahrnehmung
Ergebnis
Offenere Teamkultur, geteilte Verantwortung, nachhaltiger Umgang mit emotionaler Belastung

Anonymisierte Fallskizzen · Details verändert zum Schutz der Beteiligten

Schritt für Schritt
zur Veränderung.

Der Rahmen ist klar – was darin passiert, richtet sich nach Ihrem Team. Kein vorgefertigtes Programm, sondern ein strukturierter Prozess, der dort ansetzt, wo es bei Ihnen wirklich brennt.

1
Kennenlernen

Kostenloses Erstgespräch. Ich höre zu – ohne Agenda. Wir entscheiden, ob es passt.

2
Diagnostik

Strukturierte Bestandsaufnahme: Was belastet das Team wirklich? Die Ergebnisse gehören dem Team.

3
Begleitung

Regelmäßige Team-Coachings, ein interner Steuerkreis und gezielte Workshops – alle 2–4 Wochen.

4
Monitoring

Der Steuerkreis beobachtet, protokolliert und passt Abläufe an – Woche für Woche.

5
Abschluss

Wiederholung der Eingangsdiagnostik nach 6 Monaten. Sichtbarer Fortschritt. Nächste Schritte.

Gemeinsam
anfangen.

Ob Pflegeteam, Jugendhilfe oder Praxisleitung – erzählen Sie mir, was gerade los ist. Ich höre zu, ohne Agenda und ohne vorschnelle Schlussfolgerungen. Das erste Gespräch ist kostenlos.

Standort Köln, deutschlandweit